Empfehlung

Liebe Besucher und Besucherinnen, welche sich noch auf diese Seite hier verirren. Asche über mein Haupt, seit über einem Jahr habe ich keinen Blog Eintrag mehr geschrieben.

„Alles hat seine Zeit“ sage ich immer, und so hatte auch mein Blog seine Zeit. Aber, sag niemals nie,  vielleicht geht’s doch mal wieder hier weiter. Bis dahin jedoch, werde ich weiterhin bei euch surfen, das Lesen eurer Blogs ist immer noch eine entspannende Beschäftigung für mich, und so bin ich euch das letzte Jahr verbunden geblieben.

Über die Blogseite „Teichgeschichten“ und die lustige Geschichte über die Enten am Mühlwasser bin ich sozusagen gestolpert und möchte euch diese hiermit weiterempfehlen:

https://teichgeschichten.wordpress.com/

Viel Spaß beim Lesen!

 

 

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Auch Bad Boys kochen nur mit Wasser

Es waren einmal zwei berühmte Männer. Die wurden vor einiger Zeit von einem Magazin zu den sexiest men alive gekürt. Also in unterschiedlichen Jahren. Einmal der, einmal der andere. Ich glaube sogar beide mehrmals, genau weiß ich das jetzt nicht. Als Klatsch und Tratsch Zeitschriften Leserin (natürlich nur beim Friseur!) weiß ich allerdings, dass es den beiden Boys derzeit nicht so gut geht.

Einst führten die beiden ein ziemlich erfolgreiches aber auch solides Leben. Beide waren gut verheiratet. Einer in Hollywood mit einer netten Schauspielerin, der andere führte ein Schönerwohnenleben mit einer ebenso netten Frau und zwei Kindern irgendwo am Lande in Südfrankreich. Dann betrog der in Hollywood Lebende seine nette Frau, heiratete eine andere (nicht so nette) und zog ebenso nach Südfrankreich, wo sie dann viele Kinder bekamen. Der Andere, also derjenige, der zuvor schon in Südfrankreich lebte, betrog seine nette Frau, heiratete eine andere (nicht so nette) und zog mit ihr nach Hollywood, wo sie keine Kinder bekamen. Können Sie noch folgen? Egal. Jedenfalls, geht es den Beiden gerade nicht so gut. Wie ich schon erwähnte.

Das kam so. Die neuen Frauen, also die nicht so netten, hatten nämlich bald genug von ihnen und machten vor nicht langer Zeit einfach Schluss. Seitdem sieht der eine aus wie ein Überlebender einer Wüstendurchquerung und lächelt in weißem Statement Hemd gequält-geläutert vor sich hin, während der andere sich den Wüstenausgang noch mit Übermaß an Alkohol und Drogen vernebelt, und dabei immer weniger aussieht wie er selbst.

Sogenannte Anführerjungs,  die Quaterbacks dieser Welt, kochen also auch nur mit Wasser, können leiden, haben Herzschmerz und versumpern, und man merkt somit, es sind ja doch alle irgendwie gleich.

Das solche Jungs auch Ängste haben – so eigenartig diese Ängste auch sein können (!) – weiß ich seit einem Schlüsselerlebnis in früher Jugendzeit.

In meiner Klasse gab es einen Mitschüler der Wilhelm hieß, und von allen Willy genannt wurde. Willy war einer der lässigen Typen. Wir waren eine gemischte Klasse und Willy war unausgesprochen der Anführer der Burschen.  So einen Typen gab und gibt es sicherlich heute noch in jeder Schule. Willy war der Stürmer im Turnsaalfußball (in Amerika wäre er wohl der Quaterback gewesen), und er war derjenige um den sich die anderen scharten.

Willy hatte natürlich seine engsten Freunde. Trug Willy ein hellblaues Hemd, vorne leicht aufgeknöpft, wurden blaue Hemden, vorne leicht aufgeknöpft,  zum Renner bei der Willy Clique aus der 3a. Trug Willy eine ausgewaschene hellblaue Jean, mussten Mütter daheim dunkelblaue Jeanshosen mit Scheuermittel so lange in der Badewanne bearbeiten, bis diese genauso lässig stonewashed waren wie die von Willy. Und weil es genug Scheuermittel und brave Muttis gab, herrschte sozialer Frieden in der Klasse. Nur einmal nahm Willy den körperlich kleineren Gerald in den Schwitzkasten, als dieser behauptete, Willy hätte seinen Bleistiftspitzer kaputt gemacht  was von Willy als glatte Lüge bezeichnet wurde.

Eines späten nachmittags befand ich mich ganz unbedarft am Weg zum Fähnchen Fieselschweif Heimabend, der jede Woche neben der Pfarrkanzlei stattfand. Während ich also mit meiner Allzeit Bereit Tasche Richtung Pfadfinderheim trabte, wer kam mir da plötzlich entgegen, hellblaue Jean, über der unbehaart glatten Brust leicht aufgeknöpft ein blaues Hemd, erschrak augenscheinlich, und hatte keine Chance mehr mir auszuweichen? Willy. Arm in Arm mit blondem Lockenkopf aus der Nebenklasse. Wir gingen wortlos aneinander vorbei, und ich schaffte es sogar mich nicht umzudrehen. Willy und der Lockenkopf aus der 3b. Es wunderte mich nicht.

Am nächsten Tag in der Schule stand Willy  plötzlich vor mir in der Garderobe, als alle anderen schon in der Klasse waren. Er sah mich an,  mit einem Blick, wie ein Nachzipfler der den Lehrer gleich um die Gnade einer positiven Note bittet. Mir, in der Mädchen Hierarchie im Mittelfeld, verschaffte er den Moment des Tages. „Sagst du es eh nicht meiner Mutter?“.
Was für eine eigenartige Vorstellung.
„Natürlich sage ich nichts“ stammelte ich verwirrt.  Die Quaterback Aura bröckelte.

Meine aber bei Willy stieg, zumindest bis Ende des Schuljahres. Er grüßte mich sogar am Schulweg und drückte in der Straßenbahn für mich den Aussteigeknopf.
Nach den Ferien war für ihn  Lockenkopf und somit auch alles andere was damit zu tun hatte, wieder Schnee von gestern und alles war wieder beim alten.

Und so denke ich, wird auch bei den oben genannten ehemaligen sexiest men alive bald alles wieder beim alten sein.

 

 

 

 

 

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Miss Sporty und die Sportlustlosen – Teil 2

Eine Woche später.
Von der Garderobe in den Turnsaal. Der Schockmoment.
Die Seile und Ringe waren bereits heruntergekurbelt, der Sprungbock stand schon wartend in der Mitte, die furchteinflößenden Medizinbälle lagen aufgereiht neben der Sprossenwand , die blauen Matten lagen unter den Seilen, Ringen und hinter dem Bock. Man sah es ihr nicht an, aber ich hatte den Eindruck Miss Sporty lächelte hinterlistig, und genau deshalb traute sich an diesem Tag und auch an den Folgenden niemand mehr beim Rapport als Ausrede *M“ zu rufen.

In den Siebziger/Achtzigern war man noch weit von der Diskussion um die tägliche Turnstunde entfernt.
Wien war gemächlich. Der TV Liebling der Erwachsenen war ein sehr beleibter Hotel Sacher Portier, der bei der Schlüsselausgabe ins Schnaufen geriet, bei der jüngeren Generation der faule Willi aus der Serie Biene Maja. Fußballspielen im Park oder im Hof war verboten, Beckensprünge vom Bademeister untersagt, Autos blieben einmal pro Woche wegen der Ölkrise vor dem Haus stehen, und die Regierung bestand aus einer      (e i n e r ) Partei.

Manches ist geblieben (Beckensprung- und Fußballspielverbot). Aber vieles hat sich verändert.
Die Regierung besteht aus mehreren Parteien und es gibt ein Sportministerium.
Die tägliche Turnstunde ist Thema, Sportvereine werden gefördert und stellen ihren Sport an den Schulen vor. Nicht nur die Sportstars, auch Schülerligen bekommen Platz im Fernsehprogramm (kurz aber doch). In einen Sportverein oder ein Fitnesscenter zu gehen ist hip, man geht nicht ins Training sondern ins „work out“. Kapuzensweater heißen „Hoodies“ und Turnschuhe „Sneakers“.
Statt fader Turnbeutel schultert man schicke „Sackpacks“, welche deshalb auch nicht mehr in der Straßenbahn zurückbleiben können.

Zurückgeblieben ist meine Erinnerung an damals, und die Erkenntnis, dass Miss Sporty es gut gemeint hat.

Denn mit ein paar Sporturkunden im Schrank könnte man nicht nur angeben, sondern sich später auch mehr Respekt verschaffen.
Denn wer einige Jahre später vor den eigenen Kindern nicht als Looser dastehen möchte („die Mama muss sich abstützen!“), da man es nicht schafft geraden Rückens  im Kreuzsitz das Gleichgewicht zu halten, sondern sich mit den Händen am Boden abstützen muss,  sollte früh beginnen, im Turnunterricht nicht lahmarschig zu sein, und am besten auch noch einem Sportverein beitreten.

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Miss Sporty und die Sportlustlosen – Teil 1

Wenn man als eher unsportlicher Mensch sportpolitische Diskussionen rund um die tägliche Turnstunde an den Schulen interessiert verfolgt, selbst jedoch weder ein goldenes Leichtathletikabzeichen, auch keinen Rettungsschwimmerausweis und schon gar keine aufschneiderischen  Skilehrer – Erlebnisgeschichten („damals auf der schwarzen Piste“) im Erinnerungsrepertoire hat, kann man sich doch entspannt und vielleicht – ja zugegeben – auch mit Grauen an den Turnunterricht zurück erinnern, welcher in den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts noch „Leibesübungen“ hieß.

Beim im Öffnen des Erinnerungsschließfaches fällt mir als erstes der Schockmoment entgegen. Der Moment, von einer Turnsaalgarderobe mit einem Geruch wie der einer seit drei Wochen nicht geöffneten Sporttasche, in einen auf minus 5 Grad winterlich gelüfteter Turnsaal hineinzulaufen. (Lange Zeit dachte ich, dass sei der eigentliche Grund wieso man sich vor dem Sport aufwärmen muss)

Ich sehe schwere braune Medizinbälle (wieso heißen die eigentlich so?), von der Decke herabbaumelnde seeehr seeehr lange Seile, Sprossenwände mit Schweißfilm von all den zuvor turnenden und schwitzigen Kinderklammerhänden, und mich selbst wie ein ungelenkiger Cowboy oben am Sprungbock sitzen (mehr Schwung nehmen!!“). Ich sehe Warzen die sich an den Fußsohlen bildeten, da sich die Turnschuhe im Turnbeutel befanden, welcher manchmal zum Zeitpunkt der Turnstunde der Straßenbahn Endstation entgegenfuhr, oder vom Stationsvorsteher bereits achtlos in den Raum der vergessenen Turnbeutel geworfen wurde, wo all meine Turnbeutel vielleicht heute noch seit Jahrzehnten vergammelt ihr Dasein fristen.

Nein, der Turnunterricht stand nicht auf meiner Like Liste. Noch heute jagt es mir einen Schauer über den Rücken, bei dem Gedanken, ohne zu duschen wieder die Alltagskleidung überzuziehen um in der Folgestunde mit verschwitzten Achseln unter dem frischen Pullover eine Mathematik Schularbeit zu schreiben. Es gab zwar Duschen in den Garderoben, doch wer denkt schon morgens mit schulbedingtem Müdigkeitshintergrund an das Einpacken eines Handtuchs? Und überhaupt,  sich nackt zeigen? In einer Zeit als Bravo Hefte noch heimlich unter dem Bett versteckt wurden und das Wort Teenager fast schon verrucht klang. Eher nicht.

An den Namen meiner Turnlehrerin erinnere ich mich nicht mehr. Ich nenne sie hier einfach Miss Sporty, da sie natürlich ein sehr sportlicher Mensch war. Wahrscheinlich ist sie es ja noch immer, sofern die Lahmarschigkeit ihrer ehemaligen Turnschüler sie nicht an den Rand der Verzweiflung oder sogar in eine eigene Sportlustlosigkeit getrieben hat. Sie war nicht besonders groß, trug jeden Tag eine weiße Jogginghose, weißes T-Shirt und das Trillern ihrer Pfeife habe ich heute noch im Ohr. Miss Sporty kannte kein Pardon. Ängste vor abgebrochenen Fingernägeln oder schwitzenden Achseln waren für sie kein Grund die Stunde sitzend auf einer der seitlich stehenden Turnbänke zu verbringen. Als reine Mädchengruppe im Turnunterricht fanden wir jedoch recht schnell heraus, dass es einmal im Monat möglich war, zu Beginn der Stunde beim Rapport, kurz und laut einfach nur „M“ zu rufen, um es sich auf besagter Turnbank am Rande gemütlich zu machen, um dort mit den anderen „M´s“ über die am Vorabend ausgestrahlte 258. TV Folge „Dallas“ und die Ölgeschäftsintrigen des Fieslings JR Ewing, eine Unterhaltung führen zu können. „M“ war das Codewort für Menstruation  und für Miss Sporty scheinbar der einzige gesellschaftlich anerkannte Turnverhinderungsgrund.

Mit der Zeit wurden die sitzenden „M´s“ auf der Turnbank allerdings immer mehr, und als eines Tages fast die ganze Klasse scheinbar zufällig ihre Tage hatte, komischerweise auch schon in der Woche davor, was anatomisch fragwürdig ist, verlor sie die Fassung.

Sie hielt uns einen langen Vortrag über Beweglichkeit, Gelenkigkeit, Gesundheit und Ausdauer welcher mit den Worten schloss „und jetzt hoch mit euren Ärschen“.

Hängenden und gewaschenen Kopfes sprangen wir von den Turnbänken auf. Genauer gesagt, wir schlurften in Gruppen aufgeteilt zur Seitenwand um Seile und Ringe von der Turnsaaldecke herunter zu kurbeln, während andere bückend und schnaufend Medizinbälle aus der Asservatenkammer in die Mitte des Saales rollten. Die dritte Gruppe schleifte schwere blaue Turnmatten herum, und so manch eine wünschte sich das Blaue Etwas wäre der Pool der Villa in Texas, an dessen Beckenrand man selbst Cocktails schlürfen dürfte.

Die Seile und Ringe waren heruntergekurbelt, der Sprungbock stand in der Mitte, die Medizinbälle waren herangekarrt, und die blauen Matten lagen aufgebreitet unter den Seilen, unter den Ringen und hinter dem Bock.
Es läutete.
Miss Sporty sagte kein Wort. Ohne zu duschen gingen wir zurück in die Klasse um dort unser Sitzfleisch wieder der richtigen Position zuzuführen.

Fortsetzung folgt

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Falco

Ende der Siebzigerjahre sagte mal ein von Lahmarschigkeit genervter Tanzlehrer „Wien ist eine alte Dame“.
Über der Stadt lag eine Art schwerfällige graue Häkelhaube. Es wurden Tauben gefüttert und in der Straßenbahn lamentiert. Ein wenig Farbe brachten rot-weiss-rote Fähnchen an Gemeindebaufenstern und auf den Straßenbahnen, welche dann wie kleine aufgesteckte Ohren im Fahrtwind flackerten. Zweimal im Jahr, am Staatsfeiertag und am Tag der Arbeit. Farbliche Abwechslung im Erinnerungsschrank war auch einmal im Jahr der Fasching, welcher seinerzeit in Wien noch bunt und lustig gefeiert wurde, als Clown oder als Krankenschwester verkleidete Menschen in den Büros, in der Schule, und den Verkaufsläden. Achja und die WIG Gartenbauausstellung im Donaupark, ja die gabs auch damals.
Der alte Dame Flair lag dennoch in der Luft, und auch das von John Travolta ausgelöste Saturday Night Fever 1977 konnte nicht viel daran ändern, auch nicht die vielen Discos welche plötzlich wie Schwammerl aus dem Boden schossen (ok, ich war noch zu jung um hochhackige Tanzschuhe anzuziehen und mittendrin zu sein.)

Aber dann kamen die Achtziger. Und dann kam Falco.

Mit Falco wurde Wien plötzlich zu einer glitzernden Weltstadt. Wien war cool. Fortgehen war cool. Die Lokale waren cool. Schwarze Sonnenbrillen und arroganter Blick, selbst war man es dann auch. Songs wie „Ganz Wien… tararara.. ist heut auf Heroin.. tararara….Kokain und Kodein und so weiter….“, brachten so ein verdammt verruchtes und dekadentes Gefühl in die Wiener Lokalszene und in das eigene junge Leben. „Der Kommissar“ und „Jeanny“ taten ihr übriges. Von manchen Radiosendern verboten, wurde das Lied umso mehr zum Kult.
In der Straßenbahn von Häkelhauben angemotzt zu werden war Vergangenheit, mit dem ersten Auto wurde abends losgefahren. In die nächtliche Wiener Glitzerwelt hinein. Und als „Rock me Amadeus“ in den USA zur Number One aufstieg, wurde Wien von uns schon zum Weltkulturerbe und Zentrum der Welt erklärt, bevor es die UNESCO tat.

Ich weiß noch genau wo ich war, als Falcos Song „Vienna Calling“ in den Radios gerade rauf uns runter gespielt wurde.

In einer Wiener Wohnung auf einer naja nicht so angesagten Party bei Freunden. Die Burschen wollten zu später Stunde Karten spielen (also nur die Burschen unter sich, tarockieren war Männersache)  und meiner Freundin und mir war langweilig. Wir kochten  zu später Stunde in der Küche lustig eine Eierspeis während es „Vienna Calling“ spielte. Liebe soll ja bekanntlich durch den Magen gehen und wir wollten die Konzentration im Wohnzimmer wieder auf uns updaten. Doch richtige Tarockierer lassen sich nicht ablenken, nicht mal von einer Eierspeis. Das ist nun schon lange her.

Seit 20 Jahren singt und tanzt Falco nun schon im Himmel, in der Gasse der Ausnahmekünstler. Österreichische Sender gedenken ihm gerade.

Natürlich weiß ich noch wo und wie ich die Nachricht über Falcos Tod erfahren habe.
(auch bei Romy Schneider und Lady Diana weiß ich es. Bei Kennedy war ich noch nicht auf der Welt) Morgens im Bad, mein Mann öffnete die angelehnte Tür und erzählte es mir. Der Eierspeis Ignorant von damals übrigens.

 

 

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Wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest!

KarlValentin

 

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Herzstück

Als man neulich der ersten durchgeführten Herztransplantation durch Prof. Dr. Barnard vor 50 Jahren gedachte, wurde in unserer Behausung passenderweise ein Herz ausgetauscht.
Das alte war schon ziemlich lädiert, hatte Risse, Alterserscheinungen und war nicht mehr so ganz auf der Höhe. Also musste ein Neues her. Lange wurde überlegt, gustiert, in Katalogen geblättert, an Einkaufssamstagen im Stau gestanden um neue Herzstücke zu begutachten. Schließlich eines in Auftrag gegeben.
Das alte Stück wurde abmontiert und samt antiquarischen Bröselresten in den Ritzen, von seinerzeit tausenden  geschmierten Schulbroten davongetragen. Seufz.
Da steht sie nun. Die neue Küche. Strahlend weiß und hell. Sauber und unbenutzt.
Noch ist sie nicht meins.
Da muss noch viel gekocht, gebraten, gebacken, gepatzt, gebröselt, geredet, gestritten, und gelacht werden.
Freu mich schon auf Weihnachten.

backen

 

 

 

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